UNSER ETHOS

 


Wir, das sind meine Frau und ich, verstehen uns als Praxisteam für Leib und Seele. 


Wir arbeiten mit Herz und Verstand und streben nach Gesundheit und innerer Zufriedenheit.


Unsere eigene Gesundheit, fachliches und menschliches Wissen und Können, Geduld und Fürsorge in gegenseitigem Respekt von Helfern und Patienten sind die Grundlage für eine ausgezeichnete Versorgung.


Besonderen Wert legen wir auf eine angemessene, konstruktive, vertrauliche und respektvolle  Zusammenarbeit mit allen, die zur Behandlung beitragen.


Die Menschen, die zu uns kommen, sind für uns keine Kunden und wir keine Dienstleister.

Sie sind Patienten und Angehörige mit besonderen Gesundheitsproblemen in außergewöhnlichen Lebenssituationen.


Wir wollen, dass sich alle wohlfühlen, glücklicher, zufriedener und vor allem gesünder werden und uns nicht mehr brauchen.


Pirmasens, den 30.November 2017



Dr. Hans Jürgen Streb





OUR ETHOS.


Us, this is my wife and I, define us as a practical team for body and soul.

We work with heart and mind and seek health and internal satisfaction.

Our health and our professional and human knowledge, as well as patience and care, are the basis for excellent care in reciprocal respect of helpers and patients.

We attach particular value to adequate, constructive, confidential, and respectful cooperation with all who contribute to the treatment.

The people who come to us are not customers, and we are not service providers.
They are humans with particular problems of health in extraordinary situations of life.

We want everyone to feel comfortable, happier, more satisfied, and above all, to get healthy and not needed us anymore.


Pirmasens, in November 2019


Dr. Hans Jürgen Streb.





DAS BUCH JESUS SIRACH


381 Schätze den Arzt, weil man ihn braucht; /

denn auch ihn hat Gott erschaffen.

2 Von Gott hat der Arzt die Weisheit, /

vom König empfängt er Geschenke.

3 Das Wissen des Arztes erhöht sein Haupt, /

bei Fürsten hat er Zutritt.

4 Gott bringt aus der Erde Heilmittel hervor, /

der Einsichtige verschmähe sie nicht.

5 Wurde nicht durch ein Holz das Wasser süß, /

sodass Gottes Macht sich zeigte?

6 Er gab dem Menschen Einsicht, /

um sich durch seine Wunderkräfte zu verherrlichen.

7 Durch Mittel beruhigt der Arzt den Schmerz, /

ebenso bereitet der Salbenmischer die Arznei,

8 damit Gottes Werke nicht aufhören /

und die Hilfe nicht von der Erde verschwindet.

9 Mein Sohn, bei Krankheit säume nicht, /

bete zu Gott; denn er macht gesund.

10 Lass ab vom Bösen, mach deine Hände rechtschaffen, /

reinige dein Herz von allen Sünden!

11 Bring den beruhigenden Duft eines Gedenkopfers dar, /

mach die Gabe fett, wenn dein Vermögen es erlaubt.

12 Doch auch dem Arzt gewähre Zutritt! /

Er soll nicht fernbleiben; denn auch er ist notwendig.

13 Zu gegebener Zeit liegt in seiner Hand der Erfolg; /

denn auch er betet zu Gott,

14 er möge ihm die Untersuchung gelingen lassen /

und die Heilung zur Erhaltung des Lebens.

15 Wer gegen seinen Schöpfer sündigt, /

muss die Hilfe des Arztes in Anspruch nehmen.

16 Mein Sohn, um den Toten lass Tränen fließen, /

trauere und stimm das Klagelied an! Bestatte seinen Leib, wie es ihm zusteht, / verbirg dich nicht bei seinem Hinscheiden!

17 Sei betrübt, mein Sohn, und überlass dich heftiger Klage, /

halte die Trauer ein, wie es ihm gebührt, einen Tag oder zwei, der Nachrede wegen; / dann tröste dich über den Kummer hinweg!

18 Aus Kummer entsteht Unheil; /

denn ein trauriges Herz bricht die Kraft.

19 Schlimmer als der Tod ist dauernder Kummer, /

ein leidvolles Leben ist ein Fluch für das Herz.

20 Lenke deinen Sinn nicht mehr auf den Toten, /

lass von der Erinnerung an ihn ab / und denk an die Zukunft!

21 Denk nicht mehr an ihn; /

denn es gibt für ihn keine Hoffnung. / Was kannst du ihm nützen? Dir aber schadest du.

22 Denk daran, dass seine Bestimmung auch deine Bestimmung ist: /

Gestern er und heute du.

23 Wie der Tote ruht, ruhe auch die Erinnerung an ihn, /

tröste dich, wenn sein Leben erloschen ist.


Quelle

https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/einheitsuebersetzung/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/43/380001/389999/


Jesus Sirach  heißt nach dem darin angegebenen Autor ein Buch, das vor 175 v. Chr. entstand. Es wurde ins Alte Testament  aufgenommen. 

Der Verfassername wird in Sir 50,27c angeführt. Es handelt sich um den jüdischen Lehrer Jesus ben Sirach (Jeschua ben Eleazar ben Sira; ישוע בן אליעזר בן סירא), oft auch einfach ben Sirach, Sirach oder Jesus Sohn des Sirach bzw. Jesus Siracides genannt. 

Der Text selbst lässt einen hohen Bildungsstand des Verfassers erkennen, die Vertrautheit mit dem öffentlichen Auftritt und pädagogische Erfahrung. Weitere Charakteristika sind eine gewisse Kenntnis der Schrift und das Selbstverständnis als „Weiser“.

Als Abfassungszeitraum gelten die Jahre von 180 bis 175 v. Chr. Das Buch soll mehrere Jahrzehnte später von einem Enkel Sirachs ins Griechische übersetzt und mit einem Vorwort versehen worden sein.

Als überlieferte griechische Quelle gehört das Buch Sirach in der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen zum Alten Testament; von diesen wird es zu den Büchern der Weisheitsliteratur gerechnet. In den Kirchen der Reformation, die es unter die  Apokryphen rechnen, war das Buch sehr beliebt, wurde oft nachgedruckt und in der Spruchunterweisung verwendet.

Zu den vielen weisheitlichen Empfehlungen, die der Autor seinem Leser gibt, gehört auch die, bei der Auswahl seiner Ratgeber vorsichtig zu sein (37,7–11). Vertrauensvolle Ratgeber sind Menschen, die sich an das Gesetz halten (37,12), Gott (37,15) und das eigene Herz:

Und bleibe bei dem, was dir dein Herz rät; 

denn du wirst keinen treueren Ratgeber finden. 

Denn mit seinem Herzen kann ein Mann oft mehr erkennen, 

als sieben Wächter, die oben auf der Warte sitzen. 

(37,17–18)

                     

In der biblischen Körpersymbolik gilt das Herz als Sitz des Verstandes, der Entschlüsse und des Planens und entspricht damit eher dem, was wir als Kopf oder Hirn bezeichnen würden.


Quelle 

Wikipedia